Inspiration

Wie ich zum Bloggen kam – auch du kannst es lernen

Bloggen lernen

Bloggen? Ich ???

Vielleicht kennt ihr das ja auch.

Da rumort so eine innere Stimme in dir. Sie sagt dir was, aber du willst es gar nicht hören. Sie sagt es immer wieder, stampft mit den Füßen auf und nörgelt und nervt.

Aber du willst es immer noch nicht hören. Weil dir diese Idee viel zu abstrus vorkommt.

WENN DER VERSTAND ANFÄNGT ZU REBELLIEREN

Wie soll das denn funktionieren?

So etwas kannst du doch gar nicht?

Die anderen sind doch viel besser/erfahrener/talentierter/schöner/… (Liste lässt sich hier beliebig fortsetzen)

Also wird diese …. na, bleiben wir mal bei Idee … also wird diese Idee erstmal ganz hinten in die hinterste Schubladenecke gestopft. Aber die Idee ist ja nicht blöd und taucht immer wieder auf. Und wenn es nicht über die Stimme in deinem Kopf funktioniert, dann eben über „Zufälle“. Ein Bericht im Fernsehen, ein Artikel in der Illustrierten beim Zahnarzt, eine Freundin, die davon erzählt, …. Deine Idee ist da sehr ideenreich (haha).

Du schaust sie dir etwas genauer an. Natürlich ganz vorsichtig und heimlich, nicht dass du da auf komische Gedanken kommst. Deine Idee jedoch bleibt hartnäckig und klopft an. Manchmal ganz sacht, manchmal tritt sie dir fast die Tür ein. Je nachdem, wie dringend das Ganze ist.

Mittlerweile dann, wenn sie ununterbrochen an die Tür tritt, fängst du an, dich zu informieren, mal nachzufragen und sie vielleicht doch mal etwas ernster zu nehmen.

So ähnlich ist es mir mit dem Bloggen ergangen.

WIE ICH IN DIE BLOGGER-SZENE EINGETAUCHT BIN

Ich bin durch Recherchearbeiten vor einigen Jahren auf verschiedene Blogs gestoßen, hauptsächlich DIY-Blogs. Ich wusste allerdings nicht, dass man damit auch Geld verdienen kann. Und wenn man erstmal anfängt, in der Blogger-Welt zu stöbern, dann kommt man irgendwann nicht mehr davon los. Ich habe mehr und mehr Blogartikel zu verschiedenen Themen gefunden.

So bin ich langsam in die Social-Media-Welt geschlittert. Es ging weiter mit Facebook, Instagram, Pinterest. Wunderbare Quellen der Inspiration.

Und ihr könnt euch sicherlich denken, dass sich irgendwann die Frage auftat: Kann ich das nicht auch?

ABER WORÜBER SOLL ICH SCHREIBEN? UND WER WILL DAS LESEN?

Gute Frage. Der Verstand springt sofort wieder in die Bresche und liefert die passenden Antworten: Nein! Das gibt es doch schon alles. Was willst du denn noch dazu beitragen? Und außerdem kannst du das sowieso nicht.

Also habe ich die Idee wieder verworfen. Es war ein ständiges Hin- und Her. Ich muss sagen, mein Verstand hatte da Erfolg auf ganzer Linie.

Aber die Idee ist und bleibt zäh und hartnäckig. Auf ganz stille Art und Weise. Deswegen habe ich mir mal näher angeschaut, was dahinter steckt. Eigentlich bin ich ja eher der Typ, der alles schnell verdrängt, um sich nicht weiter damit auseinander zu setzen. Aber das hat mich die Vergangenheit gelehrt: Damit komme ich nicht weiter.

Also habe ich mir angeschaut, was genau mich davon abhält, einen eigenen Blog zu starten. Das Schreiben kann es nicht sein, wenn ich erstmal anfange, dann läuft es meist von ganz allein.  Das Ganze zu lernen, war auch kein Grund. Ich lerne für mein Leben gern und ich freute mich darauf, etwas Neues zu lernen. Was also war es?

MEINE GRÜNDE, DIE MICH VOM BLOGGEN ABHIELTEN

1. Die Angst, mich zu zeigen

Wenn ich einen Blog starte, dann präsentiere ich mir der Welt. Jeder – absolut jeder – kann das lesen, was ich schreibe. Und prompt kam der Gedanke: was, wenn das jemand doof findet? Schon allein die Fragestellung deutet darauf hin, was ich von mir halte. Ich könnte mich ja auch fragen: Was, wenn das jemand toll findet?

Es wird immer Leute geben, die das, was ich schreibe, toll oder doof finden. Egal, ich MUSS nicht jeden erreichen.

2. Das Thema

Worüber soll ich schreiben? Ehrlich gesagt, war das etwas, worüber ich mir lange den Kopf zerbrach. Als Scanner fielen mir natürlich gleich ganz viele Themen ein. Auch hier habe ich lange mein Herz befragtUnd irgendwann kristallisierte sich heraus, dass es über Trennung, Scheidung und Wochenendmütter sein soll. Darüber kann ich euch meine Erfahrungen berichten. Authentisch, echt und voller Gefühl. Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass es Menschen gibt, die das interessiert, weil sie in GENAU DER GLEICHEN SITUATION STECKEN. Ich hätte mir damals soooo sehr einen Blog gewünscht, der darüber schreibt, in dem ich mich wiederfinde. Et voilà! Hier ist er.

3. Reicht mein Wissen?

Da ich einen Hang zum Perfektionismus habe, war für mich von vornherein klar, dass das ,was ich kann und weiß, niemals reichen kann. Ich muss doch erst noch diese ganz bestimmte Ausbildung machen und, und, und …

NEIN. Deswegen heißt mein Blog ja auch „Upon My Way“, weil es ja den Weg dahin beschreiben soll. Und ich werde immer auf dem Weg sein. Ich will euch zeigen, was mir geholfen hat, mit der Trennung, der Scheidung, dem Schmerz, der Trauer und der Angst umzugehen.

DER BLOG-CAMP – BLOGGEN LERNEN GANZ EINFACH

Irgendwann habe ich mir ein Herz gefasst, all meinen Mut zusammen genommen (ja, so war das für mich) und habe mich für den Blog-Camp* entschieden. Das Konzept hat mich überzeugt und die Probelektion war sehr ansprechend. Außerdem war ich ja schon vorher ein Fan von Conni und ihrem E-Book*, so dass die Entscheidung leicht fiel.

Was soll ich sagen? Es war goldrichtig für mich. Sehr übersichtliche Lektionen mit wertvollen Tipps. Probiert es am besten selbst aus*.

Und wie es dann mit dem Bloggen weiterläuft? Ich halte dich auf dem Laufenden.

Stay tuned!

Hast du schonmal darüber nachgedacht, einen Blog zu eröffnen? Oder bist du bereits erfolgreiche/r Blogger/in? Erzähl mir mehr davon. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

Ich drücke dich,
deine Kerstin

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2 Comments

  • Reply
    Laura B.
    26. Juni 2019 at 15:20

    Hey, ich bin eben gerade rein zufällig auf deinen Blog gestoßen (über gewisse Suchanfragen bei Google Bilder um genau zu sein) und ich habe seit einiger Zeit auch vor zu bloggen.
    Mit meinen 16 Jahren habe ich mich noch nicht tief genug in ein Thema eingearbeitet, von dem ich sagen würde, das ich das wie ein Profi beherrsche. Deshalb fällt mir auch das festlegen eines Themas schwer – irgendwas in Richtung „sinnvolles DIY“ sollte es gehen 😀

    Die Domain (tornadium.de) hat mein Vater mal vor ein paar Jahren gesichert, als ich das Wort Tornadium erfand (kann mich nicht daran erinnern) und es ihm so gut gefiel

    • Reply
      Kerstin
      28. Juni 2019 at 9:38

      Liebe Laura,

      toll, dass du dein Können den anderen in der „Welt“ zeigen möchtest.
      Ich kann dir den Tipp geben, dass du dir eine Liste machst und aufschreibst, was du wirklich gut kannst. Und dann, wie du anderen mit deinen Talenten helfen kannst. Wie kannst du deren Problem lösen, wobei können sie Hilfe gebrauchen. Mit „irgendwas“ kommst du nicht so weit. Schau genau und fokussiere dich.
      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg auf deinem Weg.
      Liebe Grüße,
      Kerstin

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